Neujustierung – Finde deinen Fokus 2023: Schritt für Schritt zu persönlicher Zufriedenheit
Der sechste Monat des Jahres ist angebrochen. Und weil sich Mitten prima für Zwischenbilanzen eignen, eine kleine Frage: Weißt du noch, wohin es geht? Der Grund unserer Frage? Schärfe. Du kennst sicher die Geschichte vom Waldarbeiter: Dieser müht sich schwer beim Sägen der Bäume, schwitzt und stöhnt. Auf die Frage nach dem Warum, antwortet er: »So viel ist noch zu tun!« Warum er dann seine stumpf gewordene Säge nicht schleife? »Keine Zeit!« Was wir sagen wollen: Hebe den Blick. Justiere, wenn nötig. Bleibe im Fokus – und schreite geschmeidig voran.
Für den Jahresbeginn hält sich das alte Ritual des Vorsätze-fassens hartnäckig. Da legen wir, begeistert vom blitzeblank unberührten Jahr, ein bis drei Schwerpunkte fest, die uns wichtig erscheinen, und dann geht‘s los. Oder auch nicht. Oder es wird irgendwie nebelig auf dem Weg durch die Monate. Für alle, die »Umsetzungserfolge prüfen« auf der Vorsätze-Liste notiert haben: Der Juni könnte ein passender Monat für solch einen prüfenden Blick sein. Und wir hätten noch etwas zur Jahresmitte, weil: Mit dem Fokus ist es ein bisschen ähnlich. Das Bedeutende zu formulieren und als Orientierungspunkt festzulegen, ist verhältnismäßig einfach im Vergleich zum Beibehalten desselbigen. Preisfrage dazu: Wie kann es gelingen, im eigenen Fokus zu bleiben? Oder anders: Wie verinnerliche ich das mich Zentrierende? Wenn tatsächlich Glück und Zufriedenheit der Lohn fürs Dabeibleiben ist, rechnet sich der Versuch des Festhaltens.