Wann, wenn nicht jetzt, ist ein guter Zeitpunkt für einen Frühjahrsputz? Während der April da draußen macht, was er will, nutzen wir die Zeit für uns. Nachdem wir uns orientiert und Erfahrung mit dem In-die-Welt-hinein-rufen gesammelt haben, nachdem wir also ein gutes Gefühl dafür entwickelt haben, wo wir gerade sind und wie wir in eine positive Resonanz mit unserer Umwelt finden können, nutzen wir im warmen, gemütlichen Innenraum unseres Selbst die Zeit für eine Reinigung. Genauer gesagt für die Reinigung unserer Chakren. Wie wir ausgerechnet darauf kommen? Nun, nachdem wir uns mit der Theorie der Resonanz, also der Wechselwirkung zwischen unserer ausgesendeten Stimmung und dem entstehenden Echo beschäftigt haben, möchten wir etwas genauer auf unsere Lebensenergie schauen.
Chakren: Die Verbindungstore zu unserer Lebensenergie
Klären wir erst einmal die grundlegende Frage: Was ist das überhaupt, ein Chakra? Ein Chakra ist eine Art Energiewirbel. Von diesen Verwirbelungen, die sich sowohl auf der Vorder- als auch der Rückseite unseres Körpers ausmachen lassen, gibt es sieben an der Zahl. Sie verteilen sich entlang eines zentralen Energiekanals, durchdringen unseren physisch vorhandenen Körper und verbinden ihn mit der Aura – womit nicht die griechische Göttin der Morgenbriese gemeint ist, sondern unser feinstofflicher Energiekörper. Diese Hauptchakren sind, so die Theorie, Energieempfänger,-transformator und -sender in einem. Oder anders gesagt: Sie sind Schnittstelle zwischen unserem Inneren und dem Außen, sorgen für Energieaufnahme und geben Energie an unsere Umgebung ab. Soweit, so klar? Lassen wir die Aura mal beiseite und kommen auf den für uns entscheidenden Punkt: Wenn Chakren für das Gleichgewicht unseres Energiehaushaltes sorgen, dann lassen sie sich für unser Wohlbefinden und unsere Selbstwirksamkeit aktiv nutzen. Wie wir bereits durch das Resonanzprinzip erfahren haben, hängen die Dinge eng zusammen – und mit einem liebevollen Blick und positiver Energie lässt sich so manche Situation kraftvoll meistern. Zurück zu den Chakren. Die sieben Hauptchakren werden konkreten Körperregionen zugeordnet (es gibt darüber hinaus noch Nebenchakren und Energiezentren, aber so tief können und wollen wir an dieser Stelle nicht einsteigen). Denkt man diese Idee jedenfalls ein Stückchen weiter, lässt sich manch unangenehmes Symptom mit einem Chakra verknüpfen, was vielleicht gerade nicht ganz so uneingeschränkt wirbeln kann, wie es sollte, oder weniger Lebensenergie in den Körper hineinlässt als notwendig wäre. Manchmal blockiert oder schließt sich also ein Chakra. Nichts ist mehr im Fluss – wir fühlen uns unwohl, vielleicht kraftlos oder einfach nur übellaunig und ohne jede Selbstwirksamkeit.
Reinigung: Blitzeblank ist alles im Fluss
Mit einer Reinigung lassen uns frisch geputzte Fühler und Synapsen deutlicher wahrnehmen, was in und um uns herum geschieht. Mit klarem Blick und sensibler Wahrnehmung können wir uns wieder besser erden, stehen stabiler und selbstsicherer in der Welt. Und sind die Chakren wieder frei, können wir insbesondere die positive Energie ungehindert in uns aufnehmen. Klingt das nicht wunderbar? Wie immer ist hier Vorbeugung besser als Rettung in letzter Minute. Bevor also nichts mehr fließt und der Energielevel ins Bodenlose sinkt, schwingen wir mal flux den Staubwedel, sorgen für genügend Raum für uns und die Lebensenergie, die wir für unseren Weg zum Ziel benötigen. (Wie genau das funktionieren kann, lässt sich hier nachlesen.)