»3 Fragen an …«
Um uns herum gibt es viele spannende Menschen! Und diese möchten wir dir gerne vorstellen. Unter dem Motto »Drei Fragen an…« sammeln wir darum jeden Monat inspirierende Gedanken, spannende Geschichten und lustige Einblicke.
Wir stellen vor – Fee Rojas
Wenn nichts mehr geht, was geht dann noch?
Hilfreich ist für mich, wenn ich mir in den Momenten, in denen scheinbar nichts mehr geht, klarmache, wieviel Lebenserfahrung ich jetzt schon habe. Ich schrumpfe nämlich in extremen Stresssituationen und fühle mich dann meist jünger und unsouveräner als ich bin. Wenn ich zum Beispiel neben einem verzweifelten Menschen bin – egal ob in einem beruflichen oder privaten Kontext – ist es verdammt hilfreich, mir klarzumachen, dass ich jetzt schon 55 Jahre alt bin und nicht mehr elf Jahre. Damals gab es viel Tod und Trauer um mich. Im Psychodeutsch: Um eine schwierige Situation zu copen ist es hilfreich, sich sein wahres Alter bewusst zu machen. Wenn das Großhirn auch ausgeschaltet ist und ich nicht mal mehr weiß, wie alt ich bin, dann peppe ich. (PEP nach M. Bohne)
Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
In meinen letzten Ferien (August 2021) habe ich zum ersten Mal im Leben Flaschentauchen ausprobiert. Für mich war das sehr aufregend, da ich mir nicht sicher war, ob ich mich dabei richtig wohl fühlen würde und ob ich nicht in Panik geraten würde. Es hat mir großen Spaß gemacht, sowohl die Unterwasserwelt zu erleben als auch die Angst vor dem Unbekannten überwunden zu haben. Ich war stolz, mich getraut zu haben, Neues auszuprobieren. Ich versuche immer wieder in meinem Leben ganz neue Sachen zu machen, oft freiwillig manchmal auch notgedrungen. So bin ich zum Beispiel während der Coronapandemie – als alle Schwimmbäder im Winter 20/21 geschlossen waren – zur Eisschwimmerin geworden. Ich konnte und wollte nicht monatelang aufs Schwimmen ganz verzichten.
Was hättest du dir selbst vor 10 Jahren geraten?
In meinen letzten Ferien (August 2021) habe ich zum ersten Mal im Leben Flaschentauchen ausprobiert. Für mich war das sehr aufregend, da ich mir nicht sicher war, ob ich mich dabei richtig wohl fühlen würde und ob ich nicht in Panik geraten würde. Es hat mir großen Spaß gemacht, sowohl die Unterwasserwelt zu erleben als auch die Angst vor dem Unbekannten überwunden zu haben. Ich war stolz, mich getraut zu haben, Neues auszuprobieren. Ich versuche immer wieder in meinem Leben ganz neue Sachen zu machen, oft freiwillig manchmal auch notgedrungen. So bin ich zum Beispiel während der Coronapandemie – als alle Schwimmbäder im Winter 20/21 geschlossen waren – zur Eisschwimmerin geworden. Ich konnte und wollte nicht monatelang aufs Schwimmen ganz verzichten.
Über Fee Rojas:
Fee Rojas war im ersten Berufsleben beim WDR Journalistin (bis 2000) und Trainerin in der ARD-ZDF Medienakademie (bis 2007). Im zweiten Berufsleben ist sie nun Therapeutin, Coach und Expertin für „Trauma und Journalismus“ und sekundäre Traumatisierungen – und im dritten Berufsleben möchte sie gerne noch Hebamme werden! Wenn ihr mehr über Fee erfahren wollte, dann schaut hier auf ihre Website.